Warum es dieses Journal gibt

Die meisten Menschen gehen davon aus, dass ein gründlicher Check-up sie gesünder macht. Die größte systematische Übersichtsarbeit zu allgemeinen Gesundheitschecks mit mehr als 250.000 Teilnehmenden fand keine Senkung der Gesamtsterblichkeit. Gleichzeitig nehmen kommerzielle Check-ups und Longevity-Kliniken immer mehr Tests auf, für die es wenig oder keine Evidenz gibt.

Zwischen „zu wenig“ und „viel zu viel“ gibt es eine vernünftige Mitte: eine gezielte Basis, weitere Untersuchungen nach individuellem Risiko und den Mut, wegzulassen, was nicht hilft. Diese Mitte beschreibt dieses Journal.

Health Detectors begann als Konzept für ein evidenzbasiertes Vorsorgeprogramm. Das Gerüst dahinter, mit Evidenzgraden, Basis-Check, risikobasierten Modulen und einer klaren Liste dessen, was man sich sparen kann, ist als öffentliches Wissen nützlicher denn als Produkt. Es steht hier für alle, die über ihre eigene Vorsorge besser entscheiden wollen.

Wie die Artikel entstehen

  • Primärquellen. Jeder Artikel nennt die Studien und Leitlinien, auf die er sich stützt.
  • Evidenzgrade. Empfehlungen sind als hoch, mittel, aufkommend oder nicht empfohlen gekennzeichnet.
  • Unsicherheit wird benannt. Wo Studien sich widersprechen oder fehlen, steht das im Artikel.
  • Keine kommerziellen Interessen. Keine Werbung, keine Sponsoren, keine Affiliate-Links, keine Produkte, keine bezahlten Platzierungen.
  • Korrekturen. Wenn Sie einen Fehler finden, schreiben Sie bitte an info@healthdetectors.io. Inhaltliche Korrekturen werden im Artikel vermerkt.

Was dieses Journal nicht ist

Health Detectors bietet keine Untersuchungen, Beratungen oder Vermittlungen an und empfiehlt keine bestimmten Praxen oder Kliniken. Die Artikel sind allgemeine Informationen und ersetzen nicht das Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Der Herausgeber

Prof. Dr. med. Markus Guba ist Allgemein- und Viszeralchirurg am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Schwerpunkte sind die Leber-, Bauchspeicheldrüsen- und Gallenwegschirurgie sowie komplexe onkologische Eingriffe im Bauchraum, etwa bei Sarkomen. Als Transplantationschirurg transplantiert er Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse und Dünndarm.

Er leitet den Bereich Leberchirurgie und Transplantation an der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie. Das Münchner Programm gehört zu den großen Lebertransplantationszentren in Deutschland und umfasst auch die Leberlebendspende und Transplantationen bei Kindern. Daneben leitet er das Leberkrebszentrum des Comprehensive Cancer Center (CCC) München und ist Chairman des Eurotransplant Council of Medicine and Science.

Er gibt Health Detectors privat heraus. Die Beiträge geben seine persönliche Auffassung wieder, nicht die seines Arbeitgebers.

Essay: Was ich als Chirurg in der Vorsorge anders sehe →